Wednesday, 21. january 2009 3 21 /01 /Jan. /2009 13:32


Das Google-Phone G1 gilt als Herausforderer von Apples iPhone. Eine gewisse Ähnlichkeit mit diesem ist ihm nicht abzusprechen - und doch: Es ist ganz anders.

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Hardware-Hersteller HTC, der das G1 für T-Mobile produziert, hat sich bei dem Gerät von erfolgreichen Vorbildern inspirieren lassen, keine Frage, ein guter Schuss iPhone (siehe erster Standard- Test im September des Vorjahrs) ist auch dabei. Das Google-Phone gilt als eine Herausforderung für das Apple-Smartphone, wenn auch nicht unbedingt in Sachen Design. "Beim G1 geht es eindeutig um das mobile Internet-Erlebnis, das iPhone ist ein viel besserer Musikplayer", definierte Robert Chvátal, Chef von T-Mobile Österreich, bei der Europa-Präsentation des Geräts auf der Cebit-Preview in Hamburg, seine Sicht der Dinge.


Geräte und ihre Bedienungsmöglichkeiten sind Geschmacksache. Das G1 bietet Touchscreen, Trackball und eine komplette Tastatur (zum Ausschieben) zugleich. Der Internet-Zugang läuft unterwegs über UMTS-Netze, auch ein GPS-Navigationschip ist an Bord, die gewünschten Ergebnisse beim Web-Surfen kommen wirklich schnell auf den Bildschirm Omnipräsent ist dabei natürlich die Google-Funktion, schließlich wurde die Android-Plattform aus diesem Grund in die Welt gesetzt. Dazu gehört auch, dass jeder G1-Anwender Google-Kunde sein muss. Um die Online-Dienste nutzen zu können, ist ein Google-Konto bei Gmail zwingend vorgeschrieben. Vertrauen zu dem Internetkonzern, der für seine Datensammellust immer wieder kritisiert wird, ist also Voraussetzung.


Zwar ist der mit dem iPhone-App Store (derzeit gibt es etwa 15.000 verfügbare Programme) vergleichbare Google-Market mit 700 Anwendungen noch nicht sehr gefüllt. Das vorhandene Angebot wie etwa der Online-Reiseführer Wikitude (s. Artikel unten) oder ShopSavvy (mittels fotografierter Barcodes können Produkte und Preise miteinander verglichen werden) gibt schon einen netten Vorgeschmack. Mit dem G1 ist man "always on" im Internet, sprich es stimmt sich ständig und ohne Zutun des Nutzers mit Googles Servern ab. Im Ausland, wo teure Roamingtarife fällig werden, kann das teuer werden. Bei intensiver Nutzung macht das Gerät zudem schnell schlapp. Beim Akku gibt es - so wie anfangs beim iPhone - auf jeden Fall Verbesserungsbedarf.(Karin Tzschentke aus Hamburg/DER



aus derstandard.at
von s.g. samorus (The Layman)
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