Tuesday, 30. december 2008 2 30 /12 /Dez. /2008 13:01
Abhisit Vejjajiva (44), der die Bevölkerung Thailands zur Einheit aufrief:



http://www.fnfasia.org/images/abhisit-b.jpg
von s.g. samorus (The Layman)
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Tuesday, 30. december 2008 2 30 /12 /Dez. /2008 12:54

Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis israelische Soldaten in den Gaza-Streifen einmarschieren: Die Bodentruppen seien bereit, sagte eine Armeesprecherin. Eine Feuerpause lehnt die israelische Regierung derzeit ab. Es gebe "keinen Raum für eine Waffenruhe", hieß es.

Jerusalem/Damaskus - Weitet Israel seine Angriffe gegen die islamistische Hamas im Gaza-Streifen aus und marschiert mit Bodentruppen in das Gebiet ein? Das israelische Militär hat entsprechende Vorbereitungen für eine solche Aktion inzwischen abgeschlossen und Stellungen bezogen. Die Möglichkeit einer Bodenoffensive bestehe, sagte eine Armeesprecherin am Dienstag. "Die Bodentruppen sind bereit. Im Moment jedoch greifen wir ausschließlich aus der Luft oder vom Meer aus an."

 



In der vergangenen Nacht setzte das israelische Militär seine Luftangriffe fort - vor allem Ministerien der Hamas wurden attackiert. Dabei wurde palästinensischen Angaben zufolge das Außenministerium vollständig zerstört, mindestens zehn Menschen wurden den Angaben zufolge getötet.

Auch zwei Mädchen im Alter von vier und elf Jahren starben bei den Luftangriffen. Sie kamen Augenzeugenberichten zufolge ums Leben, als die israelische Luftwaffe einen Eselkarren beschoss, auf dem die Kinder saßen. Ein Armeesprecher sagte, man prüfe den Bericht.

Sieben weitere Menschen wurden demnach getötet, als das Haus eines Kommandeurs der Hamas in Bet Lahia getroffen wurde. Bei den Opfern soll es sich um Nachbarn und Passanten handeln. Der zehnte Tote war nach Angaben der Gesundheitsbehörde ein Wächter einer Uno-Schule, der bei einem Angriff auf eine nahe gelegene Polizeistation in Chan Junis tödliche Verletzungen erlitten habe.


Bisher starben bei der Militäroffensive mehr als 350 Menschen. Der Uno zufolge waren mindestens 62 der Toten Zivilisten. Durch die palästinensischen Raketenangriffe starben in dieser Zeit vier Israelis.

 


Ein Ende der Kämpfe ist nicht in Sicht: Die israelische Führung lehnte eine Waffenruhe ab, solange die Gefahr von Raketenangriffen aus dem Gaza-Streifen nicht gebannt ist. "Es gibt keinen Raum für eine Waffenruhe", sagte Innenminister Meir Schitrit am vierten Tag der israelischen Luftangriffe im Hörfunk. Die Regierung sei entschlossen, den Raketenbeschuss im Süden des Landes zu stoppen. Daher dürfe die Armee ihren Einsatz nicht beenden, bevor der Wille der islamistischen Hamas zur Fortsetzung der Raketenangriffe gebrochen sei. "Dies ist das Ziel und es muss erreicht werden", sagte Schitrit.

Vizeverteidigungsminister Matan Vilnai sagte, die Armee sei darauf vorbereitet, notfalls mehrere Wochen zu kämpfen.

 


Die massiven israelischen Angriffe verstärken inzwischen die schwelenden Konflikte zwischen den arabischen Staaten. Die syrische Führung forderte Ägypten am Dienstag zum Abbruch seiner diplomatischen Beziehungen zu Israel auf. Die regierungstreue syrische Tageszeitung "Tishreen" schrieb, Ägypten solle "zurückkehren zu seiner eigentlichen Rolle als arabisches Land, das sich in der Palästinenserfrage dem politischen Kampf gegen Israel stellt". Die Solidarität des ägyptischen Volkes mit den Palästinensern sei offensichtlich größer als die der politischen Führung in Kairo.

Im Jemen stürmten am Dienstag Hunderte Demonstranten das ägyptische Konsulat und protestierten gegen die Rolle Kairos bei den israelischen Luftangriffen auf den Gaza-Streifen. Aus Sicherheitskreisen verlautete am Dienstag, die Demonstranten hätten Computer aus den Fenstern geworfen und die ägyptische Flagge auf dem Dach des zweistöckigen Gebäudes in Aden angezündet. Später verließen sie das Konsulat, das von Sicherheitskräften umstellt wurde.

 

SPIEGEL WISSEN: ALLE HINTERGRÜNDE ZUM NAHOST-KONFLIKT


 

Darin sei sich Steinmeier mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas bei einem Telefonat am Montagabend einig gewesen, teilte das Auswärtige Amt mit. Die Lage dürfe keinesfalls so weit eskalieren, dass dadurch der Annapolis-Prozess einschließlich der bilateralen Verhandlungen zwischen Israels Präsident Ehud Olmert und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas gefährdet würden. Eine Lösung für die Probleme in der Region könne nur im Rahmen eines tragfähigen politischen Prozesses erreicht werden. Der scheidende US-Präsident George W. Bush hatte vor einem Jahr beim Nahost-Gipfel in Annapolis einen Anlauf zur Beilegung des israelisch-palästinensischen Konflikts unternommen.



aus spiegel.de
von s.g. samorus (The Layman)
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Tuesday, 30. december 2008 2 30 /12 /Dez. /2008 12:52
Photo
 

Bangkok (Reuters) - Thailands Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva hat in seiner von Protesten überschatteten Antrittsrede das Volk zur Einheit aufgerufen.

Als vierter Regierungschef innerhalb eines Jahres warnte er die Opposition am Dienstag vor schweren Folgen für Wirtschaft und Tourismus, sollte der innenpolitische Machtkampf das Land weiter lähmen. Erst am Vortag hatten Anhänger des vor zwei Jahren gestürzten Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra die Antrittsrede von Abhisit mit einer Blockade des Parlaments verhindert. Er wich daher auf das Außenministerium aus, um sein Regierungsprogramm vorzustellen.


"Die politischen Querelen, die sich weit in die Bevölkerung ausgebreitet haben, könnten die Wirtschaft und mit ihr die Tourismusindustrie in eine Rezession ziehen, wenn nicht schnell Gegenmaßnahmen ergriffen und das Vertrauen von Investoren und Touristen wiederhergestellt werden", sagte Abhisit in seiner Antrittsrede. Thailand könne sich innenpolitischen Stillstand nicht weiter leisten - besonders in einer Zeit, wenn die Weltwirtschaft vor "ihrer schwersten Krise seit einem Jahrhundert" stehe.


Abhisit war vor zwei Wochen zum neuen Ministerpräsidenten gewählt worden. Seine Demokratische Partei wird von der Volksallianz für Demokratie (PAD) gestützt, die sich aus Protest gegen drei Wahlsiege des Thaksin-Lagers gebildet hat. Sie vereint die königstreue Geschäftselite und die städtische Mittelschicht Bangkoks. Ihre Anhänger hatten vor drei Wochen Bangkoks Flughäfen besetzt und damit ein Verbot der Thaksin-Nachfolgepartei und den Rücktritt von Regierungschef Somchai Wongsawat erzwungen.


Somchai wurde vorgeworfen, ein Statthalter seines Schwagers Thaksin zu sein. Bei der Blockade der Bangkoker Flughäfen saßen zeitweise bis zu 300.000 Touristen fest.

aus de.reuters.com

von s.g. samorus (The Layman)
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Tuesday, 30. december 2008 2 30 /12 /Dez. /2008 12:51
Grafs Mitarbeiter im Visier der Kritiker

Seine Wahl zum Dritten Nationalratspräsidenten hat wegen seiner Mitgliedschaft bei der als rechtsextrem eingestuften Burschenschaft Olympia für viel Wirbel gesorgt. Nun steht Martin Graf wegen der Auswahl seiner Mitarbeiter im Visier der Kritiker.



Stein des Anstoßes
Laut Bestell-Listen des rechten deutschen Verlages Aufruhr, die der Grüne Karl Öllinger einigen Zeitungen zugespielt hat, sollen Mitarbeiter von Martin Graf unter anderem Bücher mit dem Titel "Funkenflug - das Handbuch für nationale Aktivisten" oder "Deutschland ist größer als die Bundesrepublik" bestellt haben, außerdem Flaggen und T-Shirts mit der Aufschrift "White Power" und CDs des rechtsextremen Sängers Michael Müller.


http://www.donaustadt.fpoe-wien.at/uploads/RTEmagicC_graf_03.jpg.jpg


Stellungnahme Grafs obsolet
Martin Graf ist für eine Stellungnahme nicht erreichbar. FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky bestätigt, dass einige Mitarbeiter bei dem Verlag bestellt hätten, aber es sei nichts Verbotenes dabei gewesen. Die Mitarbeiter Grafs seien eben politisch interessiert. Den Grünen wirft Vilimsky Vernaderung und Datenmissbrauch vor.




Prammer verlangt Aufklärung
Nationalratspräsidentin Barbara Prammer verlangt nun eine lückenlose Aufklärung druch Martin Graf. Nach den Weihnachtsfeiertagen werde sie ein Gespräch mit ihm führen, in dem Graf klar zu den Vorwürfen Stellung nehmen müsse, heißt es aus dem Büro der Nationalratspräsidentin.




aus oe1.orf.at
von s.g. samorus (The Layman)
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Tuesday, 30. december 2008 2 30 /12 /Dez. /2008 12:48
In Anlehnung an die in Gaza einmarschierende israelische Einheit:





"Das große Karthago führte drei Kriege. Nach dem ersten war es noch mächtig. Nach dem zweiten war es noch bewohnbar. Nach dem dritten war es nicht mehr aufzufinden."







aus zitate.de
von s.g. samorus (The Layman)
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Tuesday, 30. december 2008 2 30 /12 /Dez. /2008 12:44

Was geschah am 30. Dezember?

  • 1788 – Der deutsch-baltische Offizier und Forschungsreisende Otto von Kotzebue kommt zur Welt.
  • 1853 – Gadsden-Kauf: Die Vereinigten Staaten erwerben von Mexiko für 10 Millionen US-Dollar die südlichen Teile von Arizona und New Mexico.

  • 1888 – Im niederösterreichischen Hainfeld beginnt ein von Victor Adler einberufener Parteitag zur Gründung der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Österreichs.
  • 1948 – Cole Porters Musical Kiss Me, Kate wird am New Yorker Century Theatre uraufgeführt.
  • 1968 – Trygve Lie, von 1946 bis 1952 erster gewählter Generalsekretär der Vereinten Nationen, stirbt.




In den Nachrichten
  • Gazastreifen · Abdullahi Yusuf Ahmed · Vierschanzentournee



  • Bei den Parlamentswahlen in Bangladesch gewann die frühere Regierungschefin Hasina Wajed (Bild) mit ihrer Mitte-links-Partei Awami-Liga mehr als drei Viertel der 300 Sitze und konnte sich damit gegen Khaleda Zia (Bangladeschische Nationalistische Partei) durchsetzen.
  • Nach dem Rücktritt von Ministerpräsident Yves Leterme hat der belgische König Albert II. den flämischen Christdemokraten Herman Van Rompuy mit der Regierungsbildung beauftragt.
  • In Guinea hat die Armee die Regierung abgelöst und die Verfassung ausgesetzt; vorausgegangen war der Tod von Präsident Lansana Conté.



Schon gewusst?


  • Mit einer Fördermenge von mehr als 1,8 Millionen Unzen seit 1990 ist die Macraes Gold Mine die größte Goldmine Neuseelands.
  • Thomas B. Robertson musste 1824 als Gouverneur des US-Bundesstaates Louisiana zurücktreten, weil er dem Konflikt zwischen Kreolen und Anglo-Amerikanern tatenlos gegenüberstand.
  • 1959 übersprang Manfred Hinze bei den DDR-Meisterschaften als erster deutscher Dreispringer die 16-Meter-Marke.
  • Aufgrund der florierenden Landwirtschaft entwickelte sich ab dem 17. Jahrhundert Port de Sóller zum wichtigen Hafen an der Nordwestküste Mallorcas.






aus wikipedia.de
von s.g. samorus (The Layman)
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Monday, 29. december 2008 1 29 /12 /Dez. /2008 14:35
Herman van Rompuy:




http://farm2.static.flickr.com/1211/541216253_5b944e8140.jpg?v=0
von s.g. samorus (The Layman)
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Monday, 29. december 2008 1 29 /12 /Dez. /2008 14:28
In Anlehnung an  Herman van Rompuy (61), der die belgische Regierung zusamenstellen soll:






"Die Menschen sind sehr offen für neue Dinge - solange sie nur genau den alten gleichen."






aus zitate.de
von s.g. samorus (The Layman)
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Monday, 29. december 2008 1 29 /12 /Dez. /2008 14:26

Hinweis auf schwere Verstöße gegen humanitäres Völkerrecht



Tel Aviv/Gaza/New York - Führende UNO-Menschenrechtsvertreter haben die israelischen Luftangriffe auf den palästinensischen Gaza-Streifen als unverhältnismäßig kritisiert. Die Luftangriffe hätten nicht nur jede Polizeistation und jede Sicherheitseinrichtung der gewählten Regierung im Gaza-Streifen zerstört, sondern auch viele Zivilisten getötet, heißt es in einer Erklärung des UNO-Sonderberichterstatters über die Menschenrechtslage in den palästinensischen Gebieten.


Zwar seien die Raketenangriffe gegen Zivilisten in Israel rechtswidrig, aber dies gebe Israel weder als Besatzungsmacht noch als souveränem Staat das Recht, das humanitäre Völkerrecht zu verletzten. Die Eskalation der Militärangriffe habe das Leben für israelische Zivilisten nicht sicherer gemacht, sagte Falk.


UNO-Menschenrechtskommissarin Navanethem Pillay äußerte große Sorge wegen der "gewaltigen" Opferzahlen im Gaza-Streifen. Pillay verurteilte die Hamas-Raketenangriffe auf Israel. Zugleich sprach sie von einem unverhältnismäßigen Einsatz von Gewalt der israelischen Armee. Sie rief die israelische Führung auf, an den Grundsätzen des humanitären Völkerrechts festzuhalten, insbesondere hinsichtlich einer angemessenen Anwendung von militärischer Gewalt sowie des Verbots von Kollektivstrafen und Beschuss von Zivilisten. Pillay rief Israel auf, die Blockade des Gaza-Streifens zu beenden.


Der Generalsekretär des Weltkirchenrates, Samuel Kobia, verurteilte am Montag die Gewalteskalation und appellierte an "die Regierungen in der Region und in der Welt", umgehend Maßnahmen zum "Schutz der Gefährdeten beiderseits der Grenzen" zu ergreifen. (APA/dpa/AFP)

aus derstandard.at

von s.g. samorus (The Layman)
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Monday, 29. december 2008 1 29 /12 /Dez. /2008 14:23

In Belgien hoffen die Parteien der bisherigen Koalition darauf, sich auf eine neue Regierung einigen zu können. Der flämische Christdemokrat Herman Van Rompuy nahm den Auftrag zur Regierungsbildung nach langem Zögern an.

Herman Van Rompuy verlässt den Königlichen Palast in Brüssel nach einem Treffen mit König Albert II. (Foto: dpa)


 

Der bisherige Präsident des Abgeordnetenhauses Herman Van Rompuy soll seinem Parteifreund Yves Leterme im Amt des Premierministers folgen, der nach einem Skandal um die Zerschlagung der Fortis-Bank am 19. Dezember zurückgetreten war. König Albert II. beauftragte den 61-jährigen Van Rompuy nach mehrtägigen Krisenberatungen am Sonntag (27.12.2008) mit der Regierungsbildung. Vorgeschlagen hatte ihn der ehemalige Premier Wilfried Martens.

 

Die flämischen Liberalen erklärten sich schon bereit, die Koalition bis zum Ende der Wahlperiode im Jahr 2011 fortzusetzen. Die Partei hatte sich bisher für vorgezogene Neuwahlen im Juni 2009 ausgesprochen.


Herman Van Rompuy wurde mit der Regierungsbildung beauftragt (Foto: dpa)

 


 

Um Belgien aus der Wirtschaftskrise führen zu können, muss Van Rompuy nun Verhandlungen mit den fünf an der Regierungskoalition beteiligten Parteien aufnehmen. Wie in der alten Regierung sind dies: niederländisch- und französischsprachige Konservative, Liberale aus beiden Sprachgruppen sowie frankophone Sozialisten.

 

Bis auf Ex-Premier Leterme und den christdemokratischen Justizminister Jo Vandeurzen dürften nach Ansicht von Beobachtern alle Regierungsmitglieder ihr Amt behalten. Mehrere Beteiligte erklärten, die neue Regierung könne sehr schnell ihr Amt antreten.

 

 

Der Flame Van Rompuy gilt als Verfechter einer strengen Haushaltsdisziplin und ist derzeit Präsident des Abgeordnetenhauses. Nach Medienberichten scheint er die einzige Spitzenkraft zu sein, die für die bislang schon regierende Fünf-Parteien-Koalition als neuer Regierungschef tragbar ist. Er muss mit einem Ausgleich zwischen Flamen und Wallonen eine mögliche Spaltung Belgiens verhindern und das in der Rezession steckende Land durch die globale Wirtschaftskrise führen.

 

Van Rompuy war von 1993 bis 1999 belgischer Finanzminister. Dabei war es ihm gelungen, die Neuverschuldung des Landes drastisch zurückzufahren. Neben seinem Ruf als Hardliner für Finanzen gilt der Autor von sechs Büchern als Intellektueller. Vor kurzem noch hatte er es abgelehnt, die neue Regierung zu führen. Zuletzt wurde Beobachtern zufolge der Druck auf ihn aber immer größer. Die Christdemokraten fürchteten für den Fall, dass sie keinen zustimmungsfähigen Kandidaten präsentieren, die Forderung der Liberalen nach einer Rückkehr des früheren Regierungschefs Guy Verhofstadt.

 

Wie lange Van Rompuy im Amt bleiben könnte, ist unklar. Die nächsten regulären Wahlen stehen erst 2011 an.

 

Leterme und dem ebenfalls zurückgetretenen Justizminister Jo Vandeurzen wird vorgeworfen, sie hätten ein Gerichtsverfahren um den Verkauf von Fortis zu beeinflussen versucht: Der Banken- und Versicherungskonzern Fortis war am 28. September teilverstaatlicht worden. Eine Woche später gab die belgische Regierung bekannt, sie wolle 75 Prozent der Anteile an die französische Großbank BNP Paribas verkaufen.

Die Kleinaktionäre von Fortis wurden vorab nicht konsultiert, zogen vor Gericht und bekamen in zweiter Instanz recht. Letermes Büro hatte demnach durch Einflussnahme auf das Gericht versucht, genau dieses Urteil zu verhindern. Leterme wies indessen alle Vorwürfe mehrfach zurück. (hp)

aus dw-world.de

von s.g. samorus (The Layman)
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Monday, 29. december 2008 1 29 /12 /Dez. /2008 14:21

Zu einem tragischen Verkehrsunfall ist es am Sonntagabend im Bezirk Leibnitz (Steiermark) gekommen. Ein 17-jähriger Führerschein-Neuling kam dabei ums Leben, vier weitere Personen erlitten schwere Verletzungen.


In einer Kurve krachte der junge Lenker mit seinem Pkw frontal gegen einen entgegenkommenden Geländewagen.


Er erlitt einen Genickbruch. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. Seine drei Mitfahrer und der 70-jährige Lenker des anderen Fahrzeugs kamen mit schweren Verletzungen davon.
       




Grund für den Unfall dürfte überhöhte Geschwindigkeit gewesen sein.



Darauf deute auch eine 50 Meter lange Bremsspur des Pkws am Unfallort hin, so die Polizei.






aus wienweb.at
von s.g. samorus (The Layman)
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Monday, 29. december 2008 1 29 /12 /Dez. /2008 14:13

Was geschah am 29. Dezember?

  • 1883 – Louis Pasteur wird der im Juli gestiftete französische Verdienstorden für Landwirtschaft verliehen.
  • 1908 – Im fränkischen Pappenheim kommt der evangelische Theologe Helmut Gollwitzer zur Welt.
  • 1918 – In Folge der Berliner Weihnachtskämpfe verlassen die USPD-Vertreter die im November gebildete provisorische Regierung Deutschlands.

  • 1958 – Beim Angriff auf einen Panzerzug erbeuten kubanische Rebellen unter Che Guevaras Leitung Waffen, was in der Folge die Eroberung des strategisch wichtigen Santa Clara ermöglicht.
  • 1993 – Der Tian Tan Buddha in Hongkong, die weltgrößte freistehende Buddhastatue in sitzender Haltung, wird feierlich eingeweiht.

In den Nachrichten

Gazastreifen · Abdullahi Yusuf Ahmed · Vierschanzentournee



  • Bei Parlamentswahlen in Bangladesch stehen sich die Parteien der ehemaligen Regierungschefinnen Hasina Wajed (Awami-Liga) und Khaleda Zia (Bengalische Nationalpartei) gegenüber.
  • Nach dem Rücktritt von Ministerpräsident Yves Leterme hat der belgische König Albert II. den flämischen Christdemokraten Herman Van Rompuy mit der Regierungsbildung beauftragt.
  • In Guinea hat die Armee die Regierung abgelöst und die Verfassung ausgesetzt; vorausgegangen war der Tod von Präsident Lansana Conté.


Schon gewusst?


  • 1959 übersprang Manfred Hinze bei den DDR-Meisterschaften als erster deutscher Dreispringer die 16-Meter-Marke.
  • Aufgrund der florierenden Landwirtschaft entwickelte sich ab dem 17. Jahrhundert Port de Sóller zum wichtigen Hafen an der Nordwestküste Mallorcas.
  • Durch sein 1864 entstandenes Gemälde Ödipus und die Sphinx wurde der französische Künstler Gustave Moreau einer breiten Öffentlichkeit bekannt.
  • Die Zerstörung des verlassenen Oberlausitzer Dorfes Tränke diente als Kulisse für den DEFA-Film Die Abenteuer des Werner Holt (1965).





aus wikipedia.de
von s.g. samorus (The Layman)
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Sunday, 28. december 2008 7 28 /12 /Dez. /2008 19:07
Jörg Haider, dem eine Gedenkstätte am Unfallort erbaut werden soll:




http://mahopa.de/bilder/lustige-forenbilder/das-kann-ja-haider-werden.jpg
von s.g. samorus (The Layman)
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Sunday, 28. december 2008 7 28 /12 /Dez. /2008 19:05

Nationalratspräsident Graf beschäftigt Mitarbeiter, die einschlägig rechte Literatur und T-Shirts besitzen dürften.



Graf im Parlament





Martin Graf (vorne) hat "das Vertrauen des Parlaments bereits verspielt", wie Öllinger sagt.
Die Wahl des Freiheitlichen Martin Graf zum Dritten Parlamentspräsidenten hatte aufgrund Grafs Mitgliedschaft bei der rechtsextremen Burschenschaft Olympia für viel Wirbel gesorgt. Graf selbst bestritt stets jede Nähe zu rechtsextremen Positionen oder Personen.
Wie jetzt bekannt wurde, ist ein Gutteil seiner engsten Mitarbeiter ebenfalls Burschenschafter und "Rechtsextrem mit deutlichen Positionen", wie der Grüne Karl Öllinger aufgedeckt hat.

Öllinger ist im Besitz von Bestelldaten des rechten "Aufruhr"-Verlags, bei dem künftige Mitarbeiter Grafs Flaggen, T-Shirts und Bücher bestellt haben.
Besonders interessant sind etwa jene Bestellungen bei "Aufruhr" von Grafs neuem "IT-Beauftragten" Sebastian Ploner: Darunter finden sich Bücher wie "Funkenflug – Das Handbuch für nationale Aktivisten", "Deutschland ist größer als die Bundesrepublik" oder Hemden und T-Shirts mit Parolen wie "White Power" oder "Ich bereue nichts". Ploner bestreitet nicht, bei diesem Verlag bestellt zu haben, sagt aber nicht, was.




Sein neuer Arbeitskollege Markus Vetter war weniger gesprächig: Er bestätigte zwar am Telefon, künftig in Grafs Büro tätig zu sein. Auf die Frage, ob er bei "Aufruhr" ebenfalls bestellt habe, wollte er nicht antworten – und beendete das Gespräch abrupt.

Laut Öllinger soll Vetter etwa CDs des rechtsextremen Sängers Michael Müller ("Mit sechs Millionen Juden, da fängt der Spaß erst an") bestellt haben. Müller war vor einigen Jahren Gast bei der "Olympia". Grafs künftiger Büroleiter Walter Asperl, er ist bei der "Olympia", bestätigte schon 2003, dass ihm der Sänger Müller bekannt sei. Asperl selbst hat zwar nichts beim "Aufruhr" bestellt, fungierte laut Öllinger aber noch vor zwei Jahren als Kontaktadresse für ein Sommerlager, das mittlerweile vom "Jugendbund Sturmadler" veranstaltet wird und laut Öllinger "in Hitlerjugend-Manier" abgehalten wird.

Für Öllinger habe Graf das Vertrauen, das in ihn nach seiner Wahl gesetzt wurde, bereits verspielt. Graf selbst war für eine Stellungnahme nicht erreichbar. FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky wollte über Grafs neue Mitarbeiter nicht urteilen, "ohne zu wissen, um was es konkret geht".

aus kurier.at

von s.g. samorus (The Layman)
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Sunday, 28. december 2008 7 28 /12 /Dez. /2008 19:04

Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler will an der Unfallstelle eine Gedenkstätte errichten. Auch eine Brücke soll umbenannt werden.



Jörg Haider




Ein Marterl samt Parkplatz für Jörg Haider: Kärnten plant eine Pilgerstätte für den verunglückten Landeshauptmann.
Geht es nach den Plänen des Kärntner Landeshauptmanns Gerhard Dörfler, soll an der Unfallstelle des im Oktober tödlich verunglückten Jörg Haider eine Gedenkstätte entstehen. Das geplante Marterl soll 30.000 Euro kosten. Mit der Gestaltung wurde der Kärntner Künstler Giselbert Hoke beauftragt.



Neben der Gedenkstätte sollen auch einige Parkplätze entstehen. Den nötigen Grund habe das Land Kärnten bereits angekauft, teilte Landeshauptmann Dörfler mit.

Am 26. Jänner - dem 59. Geburtstag Haiders - soll auch die Lippitzbachbrücke in Unterkärnten in Jörg-Haider-Brücke umbenannt werden.


Haider war in der Nacht auf den 11. Oktober in Lambichl (Bezirk Klagenfurt Land) mit seinem Auto mit stark überhöhter Geschwindigkeit von der Straße abgekommen und tödlich verunglückt. Der BZÖ-Politiker war zum Unfallzeitpunkt stark alkoholisiert.

aus kurier.at

von s.g. samorus (The Layman)
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