Wednesday, 17. december 2008 3 17 /12 /Dez. /2008 23:05

Was geschah am 17. Dezember?


  • 1273 – Der islamische Mystiker und persische Dichter Dschalal ad-Din ar-Rumi stirbt.
  • 1513 – Appenzell wird als 13. Kanton Mitglied der dreizehnörtigen Eidgenossenschaft.
  • 1903 – Den Brüdern Wright gelingen die ersten Flüge mit ihrem selbstgebauten Motorflugzeug.
  • 1908 – Der Chemiker Willard Frank Libby, ein Mitarbeiter des Manhattan-Projekts und der Entwickler der Radiokohlenstoffdatierung („C-14-Datierung“), wird geboren.
  • 1963 – Zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR wird im Rahmen der neuen Ostpolitik das erste Passierscheinabkommen abgeschlossen.


Außerdem...

  • Die US-amerikanische Notenbank hat den Leitzins auf den historisch niedrigsten Wert von 0 bis 0,25 % gesenkt.

  • Die Choleraepidemie in Simbabwe fordert mittlerweile etwa 1000 Todesopfer bei fast 20.000 Verdachtsfällen; dies vermeldet das UN-Büro OCHA.

  • Der Oppositionspolitiker Abhisit Vejjajiva wurde vom thailändischen Parlament zum neuen Premierminister Somchai Wongsawat an. gewählt und tritt damit die Nachfolge des Anfang Dezember vom Verfassungsgericht zum Rücktritt gezwungenen


aus wikipedia.de
von s.g. samorus (The Layman)
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Wednesday, 17. december 2008 3 17 /12 /Dez. /2008 16:07
Marian Kogler, Uni-Absolvent im zarten Alter von 16


Kogler (Bild: ORF)

von s.g. samorus (The Layman)
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Wednesday, 17. december 2008 3 17 /12 /Dez. /2008 15:38
In Ahnlehnung an das 16-Jährige Genie von heute:




"Das Genie ist wie das Donnerwetter:
es schreitet gegen den Wind, erschreckt die Menschen und reinigt die Luft.
Das Bestehende hat dagegen allerlei Blitzableiter erfunden."




aus zitate.de
von s.g. samorus (The Layman)
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Wednesday, 17. december 2008 3 17 /12 /Dez. /2008 15:27

Zwei Personen im Raum München festgesetzt

Nach dem Mordanschlag auf den Passauer Polizeichef Mannichl hat es zwei neue Festnahmen gegeben. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft. Danach handelt es sich um einen Mann und eine Frau, die im Raum München festgesetzt worden sind.

 

"Es gibt einen gewissen Tatverdacht. Die beiden werden jetzt überprüft", teilte der Leitende Oberstaatsanwalt Helmut Walch am Dienstagabend mit und bestätigte damit einen Bericht der "Passauer Neuen Presse". Am Mittwoch werde man mehr wisse, sagte Walch.

Die Zeitung meldete, offenbar habe das Kennzeichen eines Wagens, das in Tatortnähe gesehen worden sein soll, auf die Spur der mutmaßlichen Täter geführt.

 

Anschlag wegen Graböffnung?

Zudem hätten die Ermittlungen ergeben, dass beide auf der Beerdigung des Alt-Nazis Friedhelm Busse im Sommer auf einem Passauer Friedhof gewesen sein sollen. Dort war es zu Ausschreitungen zwischen Rechtsradikalen und der Polizei gekommen. Die Person, die Mannichl niedergestochen hatte, hatte kurz vor dem Angriff gesagt: "Du trampelst nimmer auf den Gräbern unserer Kameraden herum."

 
 

Die Aussage könnte nach Einschätzung der Ermittler auf einen Vorfall vom Sommer zurückgehen. Damals war bei der Beerdigung des mit 79 Jahren verstorbenen Rechtsextremisten Busse eine Hakenkreuz-Fahne mit ins Grab geworfen worden, wie Polizisten beobachtet hatten. Daraufhin wurde das Grab nach der Beerdigung noch einmal geöffnet, die Fahne beschlagnahmt und ein Verfahren eröffnet.

 

Anklage gegen NPD-Funktionär

Gegen den führenden Passauer NPD-Funktionär, der die Flagge auf den Sarg gelegt haben soll, hat die Staatsanwaltschaft inzwischen Anklage erhoben. Der 45-jährige Thomas W. habe die verbotene Flagge Busse im Juli auf den Sarg gelegt. Wegen Vorstrafen droht W. möglicherweise sogar eine Gefängnisstrafe.

aus heute.de

von s.g. samorus (The Layman)
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Wednesday, 17. december 2008 3 17 /12 /Dez. /2008 15:22
Die Ärzte hatten nicht geglaubt, dass der querschnittgelähmte Mark wieder selbstständig gehen kann. Doch er schaffte es.

Bub


So etwas habe ich noch nicht gesehen. Das ist ein unglaublicher Krankheitsverlauf." Der Neurochirurg Hans Georg Eder von der Grazer Uniklinik für Neurochirurgie kann über das Regenerationsvermögen eines siebenjährigen Buben aus Murau nur staunen: Bereits zwei Monate nach der Entfernung einer Zyste – "quasi ein mit Wasser gefüllter Luftballon" – im Rückenmark konnte das zuvor komplett querschnittsgelähmte Kind wieder gehen. "Trotz der perfekten Operation war dieses Ergebnis in diesem Ausmaß nicht vorhersehbar und ist eine Sensation", so Eder.

Im heurigen Frühjahr verschlechterte sich plötzlich die Bewegungsfähigkeit von Mark. Innerhalb von nur zwei Monaten konnte er seine Beine überhaupt nicht mehr bewegen: "Er war querschnittsgelähmt." Eine Zyste innerhalb des Rückenmarks hatte die Nervenstränge komplett zusammengedrückt: "Das Rückenmark war an dieser Stelle nur mehr fadendünn. Der Druck schädigte die Nervenfasern, die elektrischen Impulse konnten nicht mehr weitergeleitet werden."

Leerer Rollstuhl

In einem komplizierten mikrochirurgischen Eingriff am 12. 3. 2008 wurde die Zyste geöffnet, das Wasser abgesaugt und damit der Druck von den Nervensträngen genommen. Nach dem Eingriff konnte Mark das linke Bein weiterhin nicht bewegen, das rechte nur ein klein wenig. "Es war nicht damit zu rechnen, dass er wieder selbstständig gehfähig wird", so Eder zum KURIER.
Der Bub bekam intensive physiotherapeutische Trainingseinheiten verordnet und konnte immer besser mit seinem Rollstuhl umgehen. "Sechs Wochen nach der Operation fand die Mutter bei einem Besuch im Zimmer nur einen leeren Rollstuhl vor", erzählt Eder: Ihr Sohn war ohne Hilfe aufgestanden und auf den Balkon gegangen. Heute kann Mark wieder komplett selbstständig gehen."
"Das Regenerationsvermögen des Rückenmarks bei Kindern ist um ein Vielfaches höher als bei Erwachsenen", betont Eder: "Auch wenn es ein Einzelfall ist: Er zeigt, dass solche Operationen sinnvoll sind."

aus kurier.at

von s.g. samorus (The Layman)
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Wednesday, 17. december 2008 3 17 /12 /Dez. /2008 15:19

Neben Schule und Matura hat Marian Kogler an der TU Informatik studiert - Start der akademischen Karriere mit 13 Jahren

Wien - Allen Schnellstudierenden wird die Latte hoch gelegt. Marian Kogler hat jüngst im Alter von 16 Jahren sein Bachelorstudium "Software Information Engineering" an der Fakultät für Informatik der Technischen Universität (TU) Wien abgeschlossen. Laut TU sehe er sich aber nicht als "Wunderkind". Ein "Hochbegabter" zu sein, sei "ein völlig normales biologisches Phänomen".







Außergewöhnliche Begabung


Kogler hat auch schon ein Drittel seines Masterstudiums "Computational Intelligence" erledigt. Zusätzlich arbeitet er als Tutor für die Fakultät für Informatik. Seine außergewöhnlichen Fähigkeiten wurden bereits früh erkannt: Bei einer Fernsehsendung über hochbegabte Kinder entdeckten seine Eltern viele Parallelen zu ihrem Sohn. Ein IQ-Test im Alter von drei Jahren habe die Vermutung bestätigt, hieß es. Der Sohn konnte mit zweieinhalb Jahren schon lesen, ab drei schreiben und bereits dreistellige Zahlen addieren und subtrahieren.


Kogler (Bild: ORF)

 

Matura und Studium parallel

Nachdem sein damaliger Klassenvorstand festgestellt hatte, dass sich der junge Mann öfters langweilte, machte er ihn auf das Programm "SchülerInnen an die Uni" aufmerksam. Nach anfänglichen rechtlichen Hürden startete der 13-Jährige seine akademische Karriere als außerordentlicher Student an der TU Wien. Der Hochbegabte erledigte in zwei Jahren Parallelbetrieb Matura und Studium. Nur ein Jahr nach Schulabschluss war das Bachelorstudium in Mindestzeit erledigt. Im Hauptstudium entschied er sich für die Informatik.


"Vollblut-Informatiker"

Professor Gerald Futschek, Mentor des Ausnahmetalents und Betreuer seiner Bachelorarbeit, ist von der raschen Aufnahmefähigkeit, dem umfassenden Verständnis und der unglaublichen Eigeninitiative seines Mentee beeindruckt. Er sei "ein echter Vollblut-Informatiker". Der Vizerektor für Lehre der TU Wien, Adalbert Prechtl, sieht in Kogler "ein leuchtendes Beispiel". (APA)


aus derstandard.at

von s.g. samorus (The Layman)
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