Tuesday, 23. december 2008 2 23 /12 /Dez. /2008 13:46

Was geschah am 23. Dezember?

  • 1588 – Achter Hugenottenkrieg: Herzog Heinrich von Guise, ein Gegenspieler des französischen Königs Heinrich III., wird von der königlichen Wache ermordet.
  • 1893 – Engelbert Humperdincks Märchenoper Hänsel und Gretel wird in Weimar uraufgeführt.
  • 1918 – Helmut Schmidt, Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland von 1974 bis 1982, kommt zur Welt.

  • 1938 – Vor der Küste Südafrikas wird der als seit dem Ende der Kreidezeit ausgestorben geltende Quastenflosser als lebendes Fossil wiederentdeckt.
  • 1948 – Die in den Tokioter Prozessen zum Tode verurteilten japanischen Kriegsverbrecher, unter ihnen der ehemalige Premierminister Tōjō Hideki, werden hingerichtet.


In den Nachrichten

Schirin Ebadi · Ausschreitungen in Griechenland · Chanukka



  • In Guinea hat die Armee die Regierung abgelöst und die Verfassung ausgesetzt; vorausgegangen war der Tod von Präsident Lansana Conté.
  • Die Schwimmerin Britta Steffen, der Gewichtheber Matthias Steiner und die Hockey-Nationalmannschaft der Herren wurden zu Deutschlands Sportlern des Jahres gewählt.
  • Der belgische König Albert II. hat in Zusammenhang mit der Fortis-Affäre das Rücktrittsangebot von Ministerpräsident Yves Leterme und dessen Kabinett angenommen.





aus wikipedia.de
von s.g. samorus (The Layman)
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Monday, 22. december 2008 1 22 /12 /Dez. /2008 14:30
Der Austria Kärnten-Präsident und evtl. neue Spizenkandidat der FPÖ, Mario Canori:



http://www.kleinezeitung.at/system/galleries/upload/5/1/0/1339720/canori110507gepa_308.jpg
von s.g. samorus (The Layman)
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Monday, 22. december 2008 1 22 /12 /Dez. /2008 14:28
Mario Canori geht als Spitzenkandidat für die FPÖ ins Rennen



Die FPÖ hat am Montag Mario Canori als Spitzenkandidaten für die Kärntner Landtagswahl am 1. März 2009 präsentiert. Damit wurde zwei Tage vor Weihnachten bekanntgegeben, mit wem die Freiheitlichen in Österreichs südlichstem Bundesland ins Rennen um das Erbe des tödlich verunglückten Landeshauptmanns Jörg Haider gehen wollen.




Mario Canori: "Leidenschaftlicher Wegbegleiter"
Erste Reaktion.Canori sei von einigen Personen tief getroffen wie sie mit dem Erbe Jörg Haiders umgehen und von der Art und Weise und Geschwindigkeit wie manche Personen sich das Erbe einverleiben wollen, so Canori bei der Pressekonferenz. Laut Canori könne er sich auch vorstellen Landeshauptmann zu werden, um einen roten Landeshauptmann zu vermeiden.

"Beste Persönlichkeit". "Er ist die beste Persönlichkeit", sagte Bundesparteichef Heinz-Christian Strache vor Journalisten in Klagenfurt. "Er kann das freiheitliche Erbe weiterführen, er ist ein Machertyp", so Strache zur Kleinen Zeitung DIGITAL. Laut Strache könne Canori die Interessen der Kärntner und Jörg Haiders weiterführen. "Er stand Jörg Haider lange zu Seite", sagte Strache.



Überraschend. Der ehemalige Klagenfurter Vizebürgermeister und nunmehrige Präsident des Fußball-Bundesligisten SK Austria Kärnten wurde in den vergangenen Wochen unter der Hand öfter als BZÖ-Spitzenkandidat für die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl in Klagenfurt genannt. Nun tritt er überraschend für die FPÖ auf Landesebene an.








aus kleinezeitung.at
von s.g. samorus (The Layman)
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Monday, 22. december 2008 1 22 /12 /Dez. /2008 14:26


©2008 Google - Kartendaten ©2008 PPWK, Tele Atlas - 

München (AFP) — Experten raten von extremen Diäten nach Weihnachten ab. Radikalkuren, bei denen zum Beispiel fast vollständig auf Kohlehydrate verzichtet werde, könnten sogar schädlich sein, erklärte der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI). Wer nach den Festessen über Weihnachten wieder abnehmen möchte, solle seine Ernährung stattdessen dauerhaft umstellen. Sonst halte der Gewichtsverlust nicht an und es komme zu dem bekannten "Jojo-Effekt".


Grundsätzlich sollte ein Mensch den Ärzten zufolge nie weniger als 1200 bis 1800 Kilokalorien täglich zu sich nehmen. Ob wenig Kohlehydrat-Kalorien oder kalorienreduzierte Mischkost - alles könne effektiv sein. "Die besten Erfahrungen haben wir mit einer moderat kohlehydratreduzierten Ernährung gesammelt, die den Blutzuckerspiegel kaum erhöht - auch als LOGI-Methode bekannt", erklärte der Ernährungsmediziner Thorsten Siegmund.

Die Basis bilden kohlehydratfreies oder -armes Gemüse und Obst. Eiweißlieferanten sind Fisch, Geflügel, Fleisch, Eier und Milchprodukte sowie Nüsse und Hülsenfrüchte. Getreideprodukte, vor allem Brot und Backwaren aus raffiniertem Mehl, Kartoffeln, Reis, Süßwaren und mit Zucker gesüßte Getränke, sollten gemieden oder nur in kleinen Mengen aufgenommen werden.

gehostet von googlenews

von s.g. samorus (The Layman)
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Monday, 22. december 2008 1 22 /12 /Dez. /2008 14:25
Der ehemalige Bundeskanzler kehrt zu seinen Wurzeln zurück - als Europareferent bei der niederösterreichischen Arbeiterkammer.


APA




Abschied vom Amt: Der ehemalige Bundeskanzler nimmt seinen alten Job bei der Arbeiterkammer Niederösterreich wieder auf.



Das Geheimnis um die berufliche Zukunft von Ex-Kanzler Gusenbauer ist gelüftet: Der abgelöste Regierungschef kehrt wieder dorthin zurück, wo er vor seinem Einstieg in die Politik gearbeitet hat - nämlich zur niederösterreichischen Arbeiterkammer. Er wird dort als Referatsleiter für Europafragen zuständig sein. Gusenbauer wird etwa 4.000 Euro brutto monatlich verdienen.

Der ehemalige Bundeskanzler hatte sich bei seinem Wechsel in die Politik karenzieren lassen. "Das ist eine übliche Praxis, die nicht auf die Arbeiterkammer beschränkt ist", erklärt AKNÖ-Präsident Josef Staudinger und begrüßt es ausdrücklich, dass Gusenbauer wieder in der AKNÖ arbeiten wird. Er betreute dort von 1991 bis 1999 das Europareferat und soll seinen neuen Job im Februar antreten.

Zusätzlich wird Gusenbauer eine Lehrtätigkeit an zwei amerikanischen Universität annehmen. Ab dem Frühjahrssemester wird er an der Brown University in Providence und an der Columbia University New York unterrichten.

aus kurier.at

von s.g. samorus (The Layman)
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Monday, 22. december 2008 1 22 /12 /Dez. /2008 14:18
In Anlehnung an den nach den Feiertagen stattfindenden Diätwahn:






"Das erste, was man bei einer Abmagerungskur verliert, ist die gute Laune."








aus zitate.de
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Monday, 22. december 2008 1 22 /12 /Dez. /2008 14:14

Was geschah am 22. Dezember?

  • 1793 – Der 24-jährige Napoléon Bonaparte wird aufgrund seiner Verdienste bei der Rückeroberung des britisch besetzten Toulon zum Brigadegeneral befördert.

  • 1808 – Unter Leitung des Komponisten werden im Theater an der Wien Beethovens 5. und 6. Sinfonie sowie dessen 4. Klavierkonzert und Chorfantasie op.80 öffentlich uraufgeführt.
  • 1858 – Der Komponist Giacomo Puccini (La Bohème, Tosca) kommt zur Welt.
  • 1943 – In London stirbt die Kinderbuchautorin Beatrix Potter (Peter Hase).
  • 1978 – Beagle-Kanal-Konflikt: Argentinien bricht die Operation Soberania, die geplante militärische Besetzung der zwischen Argentinien und Chile umstrittenen Inseln, ab.

     


In den Nachrichten


  • Schirin Ebadi · Ausschreitungen in Griechenland · Chanukka



  • Die Schwimmerin Britta Steffen, der Gewichtheber Matthias Steiner und die Hockey-Nationalmannschaft der Herren wurden zu Deutschlands Sportlern des Jahres gewählt.

  • In der Affäre um den Verkauf der Fortis-Bank hat die gesamte belgische Regierung von Ministerpräsident Yves Leterme ihren Rücktritt angeboten.
  • Christian Klar ist wieder auf freiem Fuß. Nach 26 Jahren im Gefängnis hat das 56-jährige frühere RAF-Mitglied am Freitag die Justizvollzugsanstalt Bruchsal verlassen.






aus wikipedia.de
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Sunday, 21. december 2008 7 21 /12 /Dez. /2008 14:59
Mann und Zitat des Tages als Dank für seine genaue Aussage zur Finanzkrise: Peer Steinbrück:





http://www.spd.de/show/1689758/steinbrueck_peer_presse.jpg
von s.g. samorus (The Layman)
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Sunday, 21. december 2008 7 21 /12 /Dez. /2008 14:57
In Anlehnung an die Finanzkrise:




"Diejenigen, die mit Blick auf die Finanzkrise voreilig von Licht am Ende des Tunnels gesprochen haben, müssen nun feststellen, dass das in Wirklichkeit der entgegenkommende Zug war."








aus zitate.de
von s.g. samorus (The Layman)
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Sunday, 21. december 2008 7 21 /12 /Dez. /2008 14:55


Auch wenn das operative Geschäft der Raiffeisen Zentralbank (RZB) dieses Jahr gut lief, wird es heuer keinen Gewinn geben. Netto werde sich das Ergebnis 2008 „um null herum bewegen“, sagte gestern RZB-Generaldirektor Walter Rothensteiner bei einem Pressegespräch in Wien. Es gehe immerhin um rund 1,5 Milliarden Euro an Abwertungen und Abschreibungen wegen der Finanzkrise.


Im operativen Geschäft konnte die RZB ihr Betriebsergebnis um ein Viertel auf 2,5 Milliarden Euro steigern. Der Gewinn vor Steuern sank aber um gut die Hälfte auf rund 700 Millionen Euro. „Wir können die Folgen der Krise aus eigener Kraft vollständig absorbieren“, sagte Rothensteiner.

Geld vom Staat in Form von Partizipationskapital wird es heuer keines geben. Das hat einen einfachen Grund: Die Bank müsste dafür für ein halbes Jahr Zinsen zahlen. So sehen es die Bedingungen für die Staatshilfe vor. Das hätte die RZB je nach Berechnung bis zu 50 Millionen Euro gekostet. „Wer nicht absolut muss, wird das nicht heuer machen“, sagte Rothensteiner.



Dafür gibt es Geld von den Aktionären. Mit einem Aufsichtsratsbeschluss von Mittwoch wurde eine alte Tranche Partizipationskapital abgerufen. Die RZB-Aktionäre – allen voran die Raiffeisen-Landesbanken – zeichnen jetzt 750 Millionen Euro.

Rothensteiner schließt aber nicht aus, dass man sich Geld vom Staat holen wird. Zwei Milliarden Euro hat man sich vom Aufsichtsrat insgesamt genehmigen lassen. Wie viel davon vom Staat kommen soll, werde man Ende Jänner entscheiden.

In Island ist die RZB mit rund 600 Millionen Euro engagiert, 487 Millionen Euro davon wird heuer wertberichtigt. Das Lehman-Brothers-Obligo beträgt 252 Millionen Euro, davon wurden bisher knapp über 200 Millionen Euro abgeschrieben.


Ob sich die Finanzkrise auch beim Personal bemerkbar machen wird, darüber wollte Rothensteiner keine Auskunft geben. Im Jänner und Februar soll erarbeitet werden, welche Geschäfte ausgebaut und welche zurückgefahren werden.

In der Branche wird über die Niederlassung in London spekuliert. Derzeit arbeiten dort noch 46 Leute. Allzu groß erfolgreich sei man dort nie gewesen, sagt Rothensteiner.

Insgesamt beschäftigt die RZB rund 400 Mitarbeiter in den Auslandsniederlassungen außerhalb Osteuropas. Der gesamte RZB-Konzern zählt mehr als 70.000 Beschäftigte. (hn)




aus nachrichten.at

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Sunday, 21. december 2008 7 21 /12 /Dez. /2008 14:53
Mehrere Demonstranten und Polizisten geraten in der Nacht vor einem Haus aneinander. Quelle: AP

 

In Athen und anderen Städten gerieten Demonstranten und die Polizei wieder aneinander; auch in Hamburg kam es zu Krawallen. In Griechenland wird inzwischen mit einer Regierungsumbildung gerechnet.

 

Die Lage in der griechischen Hauptstadt ist auch zwei Wochen nach dem Tod eines 15-Jährigen durch eine Polizeikugel weiter explosiv. Bereits am Samstagnachmittag (20.12.2008) begannen die Spannungen: Am Rande eines Protestmarschs gegen die verschärften Asylregelungen in der EU, gerieten Jugendliche und Polizisten im Zentrum Athens aneinander.

Die Beamten schützten einen 18-Meter hohen künstlichen Tannenbaum auf dem Syntagma-Platz davor, von den etwa 200 jugendlichen Krawallmachern angezündet zu werden. Diese bewarfen den Baum und die Bereitschaftspolizisten daraufhin mit Müll.


Beleuchteter Tannenbaum mit einem Stern auf der Spitze, davor Feuer und ein Polizist. Quelle: AP

Die Polizisten setzten Tränengas ein und nahmen sechs Menschen fest. Der erste Weihnachtsbaum auf dem Platz war bereits am 8. Dezember, zwei Tage nach dem Tod des 15-jährigen Alexandros Grigoropoulos, in Flammen aufgegangen.


Gezielte Planung für Randale


Eine Mahnwache für Grigoropoulos an der Stelle, an der er am 6. Dezember von einer Polizeikugel getötet worden war, führte dann am Abend zu massiven Krawallen, die bis in den frühen Sonntagmorgen andauerten. Aus der Mahnwache hatten sich etwa 200 Krawallmacher herausgelöst und waren zur Technischen Universität gezogen.

Diese wurde als Planungsbasis für die folgenden Angriffe genutzt. Sicherheitskräfte dürfen den Campus laut einem Gesetz nur betreten, wenn sie von der Universitätsverwaltung ausdrücklich dazu aufgefordert werden.

Im Viertel Exarchia lieferten sich Hunderte Randalierer mehrstündige Straßenschlachten mit der Polizei. Mülleimer wurden angezündet. Im westlichen Vorort Nea Filadelfia bewarfen Jugendliche eine Polizeistation mit Molotow-Cocktails und zündeten Kleintransporter an. Randale wurde auch aus dem Stadtviertel Petralona und aus der Hafenstadt Piräus gemeldet.

Auch aus anderen Städten wurden Proteste gemeldet. In der Hafenstadt Thessaloniki besetzten rund 40 Demonstranten ein Kino und einen Stand, an dem Bürgermeister Vassilis Papageorgopoulos Kuchen und Süßigkeiten an kranke Kinder verteilte. Er und einer seiner Stellvertreter wurden von Demonstranten mit dem Gebäck beworfen. Landesweit wurden lokale Radiostationen für kurze Zeit besetzt, um Botschaften abzusetzen. Darin wurden die Polizei, die Konsumgesellschaft und Vetternwirtschaft angeprangert.


Proteste auch in Hamburg


Protestmasch in Hamburg, vorne zwei Banner, in der Menge mehrere rote Flaggen. Quelle: AP

In Hamburg geriet am Samstag ein Solidaritätsmarsch von etwa 1000 Teilnehmern gegen die Polizeigewalt in Griechenland außer Kontrolle. Vermummte Autonome lösten sich aus der Menge und bewarfen Polizisten mit Flaschen und Knallkörpern. Nach Polizeiangaben wurden mindestens vier Beamte verletzt; mindestens 14 Menschen seien festgenommen worden.

Wegen der Ausschreitungen stoppte die Polizeieinsatzleitung die Demonstration und ordnete eine Änderung der angemeldeten Marschroute zum griechischen Generalkonsulat an. Die Versammlungsleiterin akzeptierte diese Auflage nicht und erklärte den Marsch für beendet. Kleinere Gruppen zogen daraufhin in die Innenstadt und randalierten. Ohne Zwischenfälle verlief eine Kundgebung in der Nähe des Generalkonsulats, an der etwa 250 Menschen teilnahmen. Wegen der Demonstration waren etwa 1300 Polizisten im Einsatz.


Druck auf Regierung wächst

Griechenland wird seit dem Tod des 15-Jährigen vor zwei Wochen von den heftigsten Unruhen seit Jahrzehnten erschüttert. Mit fast täglichen Protesten machen sich Jugendliche inzwischen verstärkt Luft - auch über die eigene Situation. Noch immer sind hunderte Schulen und mehrere Universitäten im ganzen Land besetzt.


Karamanlis, dahinter eine Frau. Quelle: AP

Die Jugendlichen sind wie immer mehr Griechen mit der Wirtschafts- und Sozialpolitik der konservativen Regierung von Ministerpräsident Kostas Karamanlis unzufrieden. Umfragen deuten auf eine nachlassende Unterstützung für ihn und seine Partei Nea Dimokratia hin. Die konservative Zeitung "Kathimerini" veröffentlichte in ihrer Sonntagsausgabe eine repräsentative Befragung, nach der im Falle von Neuwahlen die oppositionellen Sozialisten unter Giorgos Papandreou 38,5 Prozent der Stimmen erhalten würden. Die Nea Dimokratia würde danach nur auf 32,5 Prozent kommen.

Bei der Befragung wurde deutlich, dass sich die Bürger parteiübergreifend Sorgen über den politischen Kurs des Landes machen. 86 Prozent waren der Meinung, es gehe "in die falsche Richtung". In Athen wird inzwischen mit einer umfangreichen Regierungsumbildung gerechnet. (hy)


aus dw-world.de

von s.g. samorus (The Layman)
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Sunday, 21. december 2008 7 21 /12 /Dez. /2008 14:47

Was geschah am 21. Dezember?


  • 1823 – Der französische Insektenkundler Jean-Henri Fabre wird geboren.
  • 1913 – Das erste Kreuzworträtsel der Welt erscheint in der Wochenendbeilage der Zeitung New York World.
  • 1968 – Mit Apollo 8 tritt vom Kennedy Space Center aus erstmals ein bemanntes Raumschiff des Apollo-Programms seinen Weg in Richtung Mond an.
  • 1988 – Beim Lockerbie-Anschlag kommen alle 259 Insassen einer Boeing 747 der amerikanischen Fluggesellschaft Pan Am und elf Menschen am Boden ums Leben.
  • 1988 – In Oxford stirbt der niederländische Zoologe und Nobelpreisträger Nikolaas Tinbergen.


 In den Nachrichten

  • Mahnmal für Sinti und Roma · Konjunkturpolitik · Chanukka



  • In der Affäre um den Verkauf der Fortis-Bank hat die gesamte belgische Regierung von Ministerpräsident Yves Leterme (Bild) ihren Rücktritt angeboten.
  • Christian Klar ist wieder auf freiem Fuß. Nach 26 Jahren im Gefängnis hat das 56-jährige frühere RAF-Mitglied am Freitag die Justizvollzugsanstalt Bruchsal verlassen.
  • Théoneste Bagosora wurde als einer der Organisatoren des Völkermords in Ruanda im Jahr 1994 von dem Internationalen Strafgerichtshof zu lebenslanger Haft verurteilt.
von s.g. samorus (The Layman)
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Saturday, 20. december 2008 6 20 /12 /Dez. /2008 13:05
Heute sind es gleich mehrere. Belgiens Spitzenpolitiker reichten bei König Albert den Rücktritt nach dem Fortis-Kollaps ein:




http://www.n24.de/media/_fotos/1politik/februar/080225_1/belgien_dpa_gro.jpg

von s.g. samorus (The Layman)
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Saturday, 20. december 2008 6 20 /12 /Dez. /2008 13:04
Szenarien zur Überwindung der Regierungskrise 

 


Zur Überwindung der schweren Regierungskrise in Belgien sind mehrere Szenarien möglich. In den belgischen Medien wurden am Samstag vor allem folgende Möglichkeiten genannt:



- Yves Leterme bleibt: Der christdemokratische Premierminister hatte am Freitagabend bei König Albert II. den Rücktritt der gesamten Regierung eingereicht. Der Souverän könnte sich entscheiden, das Gesuch nicht anzunehmen. Die Fünf-Parteien-Koalition würde weiterregieren.


- Regierungsumbildung: Der König nimmt das Rücktrittsgesuch an. Er könnte einen erfahrenen Spitzenpolitiker bitten, eine neue Mannschaft zu bilden. Im Gespräch für den Posten des Regierungschefs sind unter anderen der frühere Amtsinhaber Jean-Luc Dehaene (der im Land gerne der "Minenräumer" genannt wird), Parlamentspräsident Herman Van Rompuy oder Letermes Amtsvorgänger Guy Verhofstadt. Dehaene und Van Rompuy sind flämische Christdemokraten, Verhofstadt gehört den flämischen Liberalen an.


- Neuwahlen: Der Monarch könnte nach langen Beratungen zu dem Schluss kommen, dass die Krise zu ernst ist. Bei Fehlen eines Vorschlages aus dem Königspalast hätte das Parlament keine andere Möglichkeit als sich aufzulösen. Nach den Regeln der Verfassung müsste es dann innerhalb von 40 Tagen Neuwahlen geben, also wahrscheinlich im Februar. Diese Möglichkeit wird von vielen gefürchtet, denn für den 7. Juni sind bereits Regional- und Europawahlen angesetzt. Das Land würde sich in einem Dauerwahlkampf befinden.


aus kurier.at

von s.g. samorus (The Layman)
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Saturday, 20. december 2008 6 20 /12 /Dez. /2008 12:58

Er wurde als Schläger, Terrorist und Grabschänder verunglimpft: E-Mails von NPD-Mitgliedern belegen, wie die Rechtsaußen-Partei den Passauer Polizeichef Mannichl seit langem bekriegte. Auch die Bundesspitze der Partei hatte den Polizisten im Visier, bevor es zum Attentat auf ihn kam.


Wenn die NPD so redet, wie sie denkt, nämlich rücksichtslos gegen Mensch und Verfassung, dann schreibt sie E-Mails wie die vom 16. April 2007. "Hallo mein Vorsitzender", meldet sich an diesem Tag ein Parteimitglied aus dem bayerischen Passau bei Udo Voigt, dem Bundesvorsitzenden.



Erst erstattet der Mann Rapport, dass ein alter NPD-Kamerad in Bayreuth seine Gefängnisstrafe habe antreten müssen. Dann hetzt der Rechtsaußen: gegen das "dreckige System". Und vor allem gegen einen, der das System als oberster Polizist in Passau verteidigt: "Mannichl, der schäbige Typ", heißt es da, und "Was sind das für widerlich eklige Parasiten?"

Seit einer Woche ist Alois Mannichl bundesweit bekannt: Der Polizeichef von Passau überlebte nur knapp einen Messerangriff vor seinem Haus in der Marktgemeinde Fürstenzell. Ein Mann stach ihn angeblich mit den Worten "Viele Grüße vom nationalen Widerstand, du linkes Bullenschwein" nieder; die Polizei vermutet einen Neonazi als Täter.



Vor diesem Hintergrund rücken interne E-Mails der NPD wie die vom 16. April vergangenen Jahres nun in ein neues Licht: Schon seit Jahren hat sich die Partei mit Mannichl bekriegt, mindestens seit eineinhalb Jahren hat sich die NPD auch auf oberster Ebene, in der Berliner Zentrale, immer wieder mit ihm befasst.

Selbst wenn noch nicht endgültig feststeht, ob ein Rechtsradikaler zugestochen hat und der Täter der NPD zuzurechnen ist, ergibt sich daraus, dass die extremistische Partei zumindest eine Mitverantwortung für ein Klima trägt, in dem eine politisch motivierte Tat hätte geschehen können.



Besonders eine E-Mail belegt nun, wie aktiv sich die Parteispitze in Berlin in die Auseinandersetzungen der örtlichen NPD mit dem energisch gegen Rechts vorgehenden Polizeidirektor eingemischt hat.

Kurz nachdem sich der Passauer Parteifreund im April 2007 beim Bundesvorsitzenden Voigt gemeldet hatte, mailte ihm der Justitiar der Bundes-NPD, Frank Schwerdt, am 16. Mai 2007 zurück.

"Lieber Kamerad", beginnt das Schreiben, "wenn etwas sinnvoll gegen Euren geliebten Polizeichef Mannichl unternommen werden soll, dann muss das alles sehr präzise vorbereitet und durchgeführt werden."



Schwerdt bestreitet auf Anfrage des SPIEGEL, dass er damit einen Angriff auf Mannichl gemeint habe. Es sei damals allein um mögliche juristische Auseinandersetzungen "vor ordentlichen Gerichten" gegangen; er, Schwerdt, habe nur dazu geraten, "durch Sammlung von gerichtsverwertbaren Fakten Klagen präzise vorzubereiten und durchzuführen".

Fest steht allerdings, dass NPD-Mitglieder gegen Mannichl bei verschiedenen Gelegenheiten und über einen langen Zeitraum einen ehrverletzenden Ton anschlugen, bevor es zur Tat kam.

Nachdem Mannichl den Alt-Nazi und NPD-Mann Friedhelm Busse persönlich daran gehindert hatte, ein abgesperrtes Veranstaltungslokal zu erreichen, bezeichnete ein Passauer Duzfreund von Parteichef Voigt den Polizeichef in einer Mail an die Bundeszentrale als "demokratischen Schläger".

In einer weiteren Mail an Voigt und Schwerdt war die Rede von "Terror in Passau" – gemeint war das erfolgreiche Vorgehen Mannichls vor Gericht gegen Behauptungen, er habe den gehbehinderten Busse geschlagen.

Auch in öffentlichen Erklärungen nahm die NPD den Polizeidirektor immer wieder namentlich ins Visier.




Bundesjustitiar Schwerdt warf Mannichl vor, beim Umgang mit dem gehbehinderten Busse eine "unrühmliche Rolle" gespielt zu haben. Nachdem Mannichl bei einer NPD-Veranstaltung zum Kriegsende unter dem Motto "08. Mai – Wir feiern nicht" einen Gedenkkranz beschlagnahmen lassen wollte, sprach die Partei von einer "Unverschämtheit".

Vor allem aber empörten sich die Rechtsextremen darüber, dass Mannichl bei der Beerdigung von Busse im vergangenen Juli den NPD-Aktivisten Thomas Wulff festnahm und die Staatsanwaltschaft mit Mannichls Hilfe das Grab kurz danach wieder öffnen ließ. Wulff hatte eine Hakenkreuz-Fahne auf den Sarg gelegt; die Polizei holte sie aus dem zugeschaufelten Grab wieder heraus. Daraufhin beschimpfte Parteichef Voigt die Passauer Polizisten als "Handlanger des Systems", unterstellte ihnen "Verfolgungswahn" und bezichtigte sie der "Grabschändung".

Nach einer weiteren Auseinandersetzung bei einer städtischen Gedenkfeier am Volkstrauertag im November warf die örtliche NPD Mannichl in einer Erklärung eine "unverschämte Belästigung" ihrer Vertreter vor. Sein Auftreten sei "dreist und provokant" gewesen, vor allem aber habe sich Mannichl beim Versuch, die NPD-Männer abzudrängen, "auf eine Grabplatte gefallener Soldaten gestellt und mit seinen Schuhen auf einem Gedenkgesteck herumgetrampelt".


Eine sehr ähnliche Wortwahl hatte kurz vor der Messerattacke angeblich auch der Täter benutzt. Laut Mannichl sagte der Mann: "Du trampelst nimmer auf den Gräbern unserer Kameraden herum."

Die NPD hat gleichwohl jede Mitverantwortung für die Tat zurückgewiesen. Der Parteivorsitzende Voigt teilte in einer Stellungnahme mit, der "hinterhältige Anschlag auf den Vater von zwei Kindern" werde "schärfstens missbilligt".

Gleichzeitig wies Voigt dem Attentatsopfer aber eine Mitverantwortung für den Anschlag zu und schürte so erneut den Hass der Rechtsextremen auf Mannichl. Mannichl sei selbst "mit seinen Mitteln nie zimperlich" gewesen und habe "sein Amt wiederholt missbraucht".


aus der spiegel.de

von s.g. samorus (The Layman)
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