Thursday, 22. january 2009
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17:30
Wiens Bürgermeister Michael Häupl (59), der Kärnten zur Umsetzung der Mindestsicherheit aufgefordert hat:
von s.g. samorus (The Layman)
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Thursday, 22. january 2009
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17:28
Über niemanden lästerte der "Máximo Líder" im Ruhestand so gerne wie über den Erzfeind Bush. Jetzt hat sich Fidel Castro
erstmals zum neuen US-Präsidenten geäußert - und Obama für seine Ehrlichkeit gelobt.
Schon der Slogan des Internet-Portals Cuba Debate ist ein Seitenhieb auf den Erzfeind:
"Gegen den medialen Terrorismus", lautet er. Absicht der Betreiber ist nach eigenem Bekunden, die "terroristischen Aktionen anzuklagen, welche die USA seit mehr als 40 Jahren gegen unser Land
organisieren und finanzieren."
Zu den fleißigsten Autoren des Portals gehört der abgetretene Staats- und Regierungschef. Unter der Überschrift
"Reflexionen von Fidel" finden sich nicht weniger als 182 Einträge. Die Themenvielfalt reicht von "Christen ohne Bibel" über "Die Ölrechnung und die Entwicklung" bis hin zu "Die Menschenrechte,
der Sport und der Friede". Fidel Castros Lieblingsthema aber ist eindeutig: Immer wieder widmet er sich dem Erzfeind USA, die Beiträge heißen "Das Gespenst des Weißen Hauses" oder "Der liebe Gott
hat mich vor Bush beschützt".
-
Doch nun ist Bush nicht mehr im Amt und Castro wendet sich umgehend seinem Nachfolger zu. "Das Treffen mit Cristina"
ist sein Beitrag vom Mittwoch überschrieben, in dem er von einer Unterredung mit der argentinischen Präsidentin Cristina de Kirchner berichtet. Dieser machte Castro zunächst nach eigenen Angaben
die "historische Bedeutsamkeit" der Tatsache deutlich, dass auch zehn US-Präsidenten über 50 Jahre "trotz der immensen Macht dieses Landes nicht die kubanische Revolution zerstören
konnten."
Dann kam er auf jenen Mann zu sprechen, der nach Castro'scher Zeitrechnung "elfter Präsident seit dem 1. Januar 1959",
also dem Zeitpunkt seiner Machtübernahme, ist. Er "habe nicht den geringsten Zweifel an der Ehrlichkeit", mit der Obama seine Gedanken äußere, schreibt Castro.
Am selben Tag wie Castros Obama-Lob veröffentlichte Cuba Debate zudem einen Beitrag des argentinischen Politologen
Atilio Boron. Dieser tut die Wahl des ersten schwarzen US-Präsidenten als reines Ablenkungsmanöver ab: "Etwas muss sich ändern, in diesem Fall die Hautfarbe, damit sich das Imperium nicht
verändern muss."
aus ftd.de
von s.g. samorus (The Layman)
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Thursday, 22. january 2009
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17:26
Bochum (Reuters) - In einem der spektakulärsten Steuer-Prozesse in der Geschichte der Bundesrepublik hat der ehemalige Post-Chef Klaus Zumwinkel gestanden, knapp eine Million Euro Steuern
hinterzogen zu haben.
"Das war der größte Fehler meines Lebens. Zu diesem Fehler stehe ich und übernehme die volle Verantwortung", sagte er
am Donnerstag vor dem Bochumer Landgericht. Laut Anklage hat Zumwinkel die Steuern über eine Stiftung in Liechtenstein hinterzogen. Das Gericht will am Montag sein Urteil über Zumwinkel fällen,
der nach seinem Geständnis auf eine Bewährungsstrafe hoffen kann.
"Der mit der Anklage gegen mich erhobene Vorwurf trifft zu", sagte der einstige "Manager des Jahres". Er betonte: "Ich
will hier reinen Tisch machen." Die Folgen seiner Tat seien schmerzlich gewesen. Er habe seinen Beruf gern ausgeübt, "mein Beruf war schon mein Leben". Er wolle sich aber nicht beklagen: "Ich
habe mir die Folgen selbst zuzuschreiben". Seine Familie und er selbst hätten im vergangenen Jahr "bitter gebüßt". Zumwinkel sagte: "Ich habe sämtliche Steuern nebst Zinsen gezahlt, unverzüglich
und vollständig. Ich bin mit den Finanzbehörden im Reinen."
Zumwinkel ist der bislang prominenteste Angeklagte in einer Reihe von Verfahren, die die Staatsanwaltschaft Bochum
angestoßen hat. Der frühere Chef des Versandhauses Quelle führte seit 1990 die damalige Deutsche Bundespost, die er im Jahr 2000 an die Börse brachte. Wegen der Vorwürfe musste der Manager sein
Amt an der Spitze der Post aufgeben und verlor auch seine Aufsichtsratsmandate, unter anderem als Chef des Kontrollgremiums bei der Telekom.
Zumwinkel, der in einem grauen Anzug vor Gericht erschienen war, versuchte, einen gefassten und ruhigen Eindruck zu
erwecken. Der Manager, der sich mit seinem vollen Namen "Klaus Peter Richard Otto Zumwinkel" vorstellte, beschrieb, wie er als Sohn einer Kaufmannsfamilie vom Niederrhein zum Post-Chef aufstieg
und die ehemalige defizitäre Bundesbehörde zu einem Dax-notierten Logistik-Riesen umkrempelte. Er habe "Werte für den Staat und damit den Steuerzahler" geschaffen. Als er seinen Rückzug aus dem
Berufleben schilderte, zitterte seine Stimme. Er habe aus Angst vor Indiskretionen nicht früher reinen Tisch gemacht, beteuerte er. Heute wisse er, dass diese "Angst ein schlechter Ratgeber"
war.
2009 werde er nun auf ein Netto-Gehalt von rund 600.000 Euro kommen, schätzte der Ex-Manager. Sein Vermögen in Aktien
und Anlagen schätzte er - abzüglich der Steuer-Rückzahlungen - auf rund acht Millionen Euro. Zudem besitzt er eine Burg am Gardasee, deren Wert er auf fünf Millionen Euro taxiert.
aus de.reuters.com
von s.g. samorus (The Layman)
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Thursday, 22. january 2009
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17:25
Zwei Deutsche wollten gefälschte Zertifikate bei einer Bank im Kleinwalsertal deponieren. Außerdem hatten sie
Falschgeld im Wert von 288 Millionen US-Dollar bei sich.
Zwei Männer aus Deutschland haben am Mittwoch versucht, im großen Stil eine Bank im Kleinwalsertal zu betrügen. Laut
Angaben von Vorarlbergs Sicherheitsdirektor Elmar Marent wollten die beiden Deutschen im Alter von 45 und 51 Jahren gefälschte Zertifikate im Wert von 202 Millionen US-Dollar bei dem Geldinstitut
deponieren. Die Bankangestellten durchschauten den Betrugsversuch und alarmierten die Polizei. Die beiden mutmaßlichen Betrüger wurden festgenommen.
Die Männer wollten gegen 16 Uhr die Fälschungen auf drei verschiedenen Konten anlegen und in der Folge in Euro
umtauschen. Die Deutschen gaben an, im Auftrag eines niederländischen Devisenhändlers gehandelt zu haben, der ihnen im Erfolgsfall einen Gewinnanteil versprochen hatte. Bei den Erhebungen stellte
sich heraus, dass die Männer zudem einen Lagerschein über tausend Stück Silberzertifikate im Wert von je einer Million US-Dollar sowie gefälschte Banknoten im Wert von 288 Millionen US-Dollar bei
sich hatten. Offenbar wollten die beiden diese Werte bei weiteren Banken unterbringen.
Die Polizei stellte insgesamt gefälschte US-Dollar-Zertifikate im Gesamtwert von 487 Millionen, drei Silberzertifikate
im Gesamtwert von drei Millionen Dollar und den Lagerschein über tausend Stück Silberzertifikate sicher.
Bei der Einvernahme erlitt der 51-jährige Verdächtige offenbar einen Herzinfarkt. Er wurde in Polizeibegleitung in ein
Spital in Bayern eingeliefert, wo sich herausstellte, dass die Erkrankung vorgetäuscht worden war. Gegen ihn habe man einen Auslieferungsantrag gestellt, so Marent. Der 45-jährige Verdächtige
wurde am Donnerstag in Bregenz weiter einvernommen. Der Fall werde von der Staatsanwaltschaft Feldkirch betreut.
aus diepresse.com
von s.g. samorus (The Layman)
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Thursday, 22. january 2009
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17:20
In Anlehnung an das Steuerhinterziehungsgeständnis von Ex-Post-Chef Zumwinkel:
Wenn jemand hinterher der Dumme ist, kann er sicher sein, daß er es schon vorher
war.
unbekannter Autor
aus zitate.de
von s.g. samorus (The Layman)
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Thursday, 22. january 2009
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17:18
Was geschah am 22. Januar?
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1849 – Der schwedische Schriftsteller August Strindberg (Fräulein Julie, Die Gespenstersonate)
kommt zur Welt.
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1909 – Unter dem Vorsitz von Wassily Kandinsky gründen mehrere Maler die Neue Künstlervereinigung
München.
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1924 – Mit Ramsay MacDonald wird erstmals ein Abgeordneter der Labour Party britischer Premierminister.
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1959 – Der amtierende Formel-1-Weltmeister Mike Hawthorn kommt bei einem Verkehrsunfall ums Leben.
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1979 – In den Dritten Programmen der ARD wird die erste Folge der Fernsehserie Holocaust – Die Geschichte der
Familie Weiß ausgestrahlt.
In den Nachrichten
Guantanamo Bay · Susanne Winter · Handball-WM
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Deutschland und Österreich, die bereits in den beiden Vorjahren den Oscar für den besten fremdsprachigen Film
gewannen, sind auch in diesem Jahr mit Der Baader Meinhof Komplex und Revanche nominiert.
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Im Prozess um mit Melamin verseuchtem Babymilchpulver in China hat ein Gericht in der Provinz Hebei drei Männer zum
Tode verurteilt.
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Barack Obama wurde als 44. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt; Joe Biden bekleidet fortan das Amt des
Vizepräsidenten.
Schon gewusst?
-
Das Boll Weevil Monument in Enterprise, Alabama, ist dem Baumwoll-Kapselkäfer, einem landwirtschaftlichen Schädling,
gewidmet.
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Der Altphilologe Friedrich Knoke wurde Opfer eines Schülerstreichs, als er bei der Suche nach dem Ort der
Varusschlacht auf eine Tonscherbe mit der vorgeblichen Widmung Varus’ an „seinen lieben Knoke“ stieß.
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Der Klondike-Goldrausch brachte ab 1896 mehr als hunderttausend Goldsucher an den Klondike River und führte zur
Errichtung des kanadischen Yukon-Territoriums.
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Das Spukloch, ein abflussloses Gewässer in der Mecklenburgischen Seenplatte, war bis zum Ausbau der
Schifffahrtsstraßen Teil der Müritz.
aus wikipedia.de
von s.g. samorus (The Layman)
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Wednesday, 21. january 2009
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13:34
Einmal mehr US-Präsident Barack Obama (47), der seit gestern alles besser machen soll:
von s.g. samorus (The Layman)
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Wednesday, 21. january 2009
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13:32
Das Google-Phone G1 gilt als Herausforderer von Apples iPhone. Eine gewisse Ähnlichkeit mit diesem ist ihm nicht
abzusprechen - und doch: Es ist ganz anders.
Hardware-Hersteller HTC, der das G1 für T-Mobile produziert, hat sich bei dem Gerät von erfolgreichen Vorbildern
inspirieren lassen, keine Frage, ein guter Schuss iPhone (siehe erster Standard- Test im September des Vorjahrs) ist auch dabei. Das Google-Phone gilt als eine Herausforderung für das
Apple-Smartphone, wenn auch nicht unbedingt in Sachen Design. "Beim G1 geht es eindeutig um das mobile Internet-Erlebnis, das iPhone ist ein viel besserer Musikplayer", definierte Robert Chvátal,
Chef von T-Mobile Österreich, bei der Europa-Präsentation des Geräts auf der Cebit-Preview in Hamburg, seine Sicht der Dinge.
Geräte und ihre Bedienungsmöglichkeiten sind Geschmacksache. Das G1 bietet Touchscreen, Trackball und eine komplette
Tastatur (zum Ausschieben) zugleich. Der Internet-Zugang läuft unterwegs über UMTS-Netze, auch ein GPS-Navigationschip ist an Bord, die gewünschten Ergebnisse beim Web-Surfen kommen wirklich
schnell auf den Bildschirm Omnipräsent ist dabei natürlich die Google-Funktion, schließlich wurde die Android-Plattform aus diesem Grund in die Welt gesetzt. Dazu gehört auch, dass jeder
G1-Anwender Google-Kunde sein muss. Um die Online-Dienste nutzen zu können, ist ein Google-Konto bei Gmail zwingend vorgeschrieben. Vertrauen zu dem Internetkonzern, der für seine Datensammellust
immer wieder kritisiert wird, ist also Voraussetzung.
Zwar ist der mit dem iPhone-App Store (derzeit gibt es etwa 15.000 verfügbare Programme) vergleichbare Google-Market
mit 700 Anwendungen noch nicht sehr gefüllt. Das vorhandene Angebot wie etwa der Online-Reiseführer Wikitude (s. Artikel unten) oder ShopSavvy (mittels fotografierter Barcodes können Produkte und
Preise miteinander verglichen werden) gibt schon einen netten Vorgeschmack. Mit dem G1 ist man "always on" im Internet, sprich es stimmt sich ständig und ohne Zutun des Nutzers mit Googles Servern
ab. Im Ausland, wo teure Roamingtarife fällig werden, kann das teuer werden. Bei intensiver Nutzung macht das Gerät zudem schnell schlapp. Beim Akku gibt es - so wie anfangs beim iPhone - auf jeden
Fall Verbesserungsbedarf.(Karin Tzschentke aus Hamburg/DER
aus derstandard.at
von s.g. samorus (The Layman)
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Wednesday, 21. january 2009
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13:30
Jerusalem (Reuters) - Israel hat sich nach eigenen Angaben komplett aus dem Gazastreifen zurückgezogen.
Die letzten Soldaten hätten am Mittwochmorgen das Palästinenser-Gebiet verlassen, sagte ein Armee-Sprecher. Die Truppen
seien außerhalb des Gazastreifens in Stellung gegangen.
Experten hatten erwartet, dass Israel vor der Amtseinführung des neuen US- Präsidenten Barack Obama die Kämpfe
einstellen würde, um der Gefahr von Spannungen mit der neuen Regierung zu vermeiden. Die radikal-islamische Hamas feierte den Abzug als Sieg. Schätzungen zufolge wird der Wiederaufbau im
Gazastreifen nach den 22-tägigen Gefechten knapp zwei Milliarden Dollar kosten.
Am Wochenende hatten Israel und die in Gaza herrschende Hamas unabhängig voneinander einen Waffenstillstand ausgerufen.
Der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert erklärte, die Ziele seiner Regierung seien erreicht worden. Er verwies dabei auf die Bemühungen in Europa und den USA, eine Wiederbewaffnung der
Hamas zu verhindern. Israel hatte die Offensive mit dem seit Monaten anhaltenden Raketenbeschuss durch die Hamas begründet.
Die Islamisten-Gruppe hielt am Dienstag Siegesfeiern ab.
Viele Palästinenser fanden jedoch Trümmerfelder wieder, wo ihre Häuser gestanden hatten. "Wir haben den Krieg gewonnen,
aber wir haben alles verloren", sagte Nabil Sultan vor den Ruinen seines Hauses nahe der Stadt Gaza. Insgesamt starben in dem Krieg etwa 1300 Palästinenser und 13 Israelis.
In Israel wird befürchtet, dass Obama die harte Haltung der USA gegenüber der Hamas und dem Iran aufgeben könnte. Vor
seiner Amtseinführung hatte der Demokrat nicht zum Gaza-Krieg Stellung genommen. "Wir sollten keine Angst vor Präsident Obama haben", sagte Israels Vize-Ministerpräsident Haim Ramon im
Hörfunk.
Die neue US-Regierung wolle das erreichen, was für Israel von zentraler Bedeutung sei - "zwei Staaten für zwei
Völker".
aus de.reuters.com
von s.g. samorus (The Layman)
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Wednesday, 21. january 2009
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13:29
WASHINGTON: Nach seiner feierlichen Amtseinführung hat der neue US-Präsident Barack Obama sogleich die
Regierungstätigkeit aufgenommen. Als eine seiner ersten Amtshandlungen, beantragte er, die Terrorismus-Verfahren vor dem Militärtribunal des Gefangenenlagers Guantanamo für 120 Tage
auszusetzen.
In der Zwischenzeit soll die neue Regierung die Rechtmäßigkeit der Verfahren überprüfen.
Obama hatte im Wahlkampf versprochen, das international umstrittene Lager auf Kuba zu schließen. Zuvor hatten mehr
als eine Million Menschen die Vereidigung des ersten schwarzen Präsidenten der USA in Washington gefeiert. In seiner Antrittsrede nannte Obama den Kampf gegen die Wirtschaftskrise als
Schwerpunkt seiner Regierung. In der Außenpolitik kündigte er ein Amerika an, das allen zuhören und wieder Führungskraft zeigen werde.
Der islamischen Welt versprach er neue Beziehungen im gegenseitigen Respekt. Gleichwohl werde er alles tun, um sein
Land vor der terroristischen Bedrohung zu schützen.
aus dw-online.de
von s.g. samorus (The Layman)
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Wednesday, 21. january 2009
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13:25
In Anlehnung an den Abzug der israelischen Armee im Gaza Streifen:
Eine friedliche und einträchtige Welt ist der geheime Alptraum aller Militärs und
Advokaten.
von Norman Mailer
aus zitate.de
von s.g. samorus (The Layman)
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Wednesday, 21. january 2009
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13:18
Was geschah am 21. Januar?
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1904 – Am Nationaltheater in Brünn wird die Oper Jenůfa von Leoš
Janáček nach dem Theaterstück Její pastorkyňa (Ihre Ziehtochter) von
Gabriela Preissová uraufgeführt.
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1924 – Lenin, eine zentrale Figur der Oktoberrevolution und während der Schaffung der Sowjetunion,
stirbt.
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1954 – Die USS Nautilus, das erste Atom-U-Boot, läuft vom Stapel.
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1959 – Der Regisseur Oskar Roehler (Agnes und seine
Brüder, Elementarteilchen) wird geboren.
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1969 – Im unterirdischen nuklearen Reaktor Lucens in der Schweiz kommt es zu einer
partiellen Kernschmelze der Stufe 4 der Internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse.
In den Nachrichten
Guantanamo Bay · Unwort des Jahres · Handball-WM
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Barack Obama wurde als 44. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt; Joe Biden bekleidet fortan das Amt des Vizepräsidenten.
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Drei Wochen nach Beginn der israelischen Militäraktion im Gazastreifen haben sowohl Israel
als auch die palästinensische Hamas eine Waffenruhe erklärt.
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Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis ging die CDU des Ministerpräsidenten Roland Koch aus der Landtagswahl in
Hessen mit 37,2 Prozent der Stimmen als stärkste Partei hervor; die FDP und die Grünen legten markant zu
Schon gewusst?
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Der Klondike-Goldrausch brachte ab 1896 mehr als hunderttausend Goldsucher an den
Klondike River und führte zur Errichtung des kanadischen Yukon-Territoriums.
-
Das Spukloch, ein abflussloses Gewässer in der Mecklenburgischen Seenplatte, war bis zum Ausbau
der Schifffahrtsstraßen Teil der Müritz.
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Die Bleilaus ist ein nicht existierendes Lebewesen, das als Scherz im Brauchtum des Druckwesens eine Rolle
spielte.
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Die Ausfuhr des Kaolins der Weißerdenzeche St. Andreas aus Sachsen war bei Strafen bis hin
zum Tode durch den Strang verboten.
aus wikipedia.de
von s.g. samorus (The Layman)
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Tuesday, 20. january 2009
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/2009
12:35
Edgar Allan Poe, der "Poet des Schreckens", der heute vor 200 Jahren geboren wurde:
von s.g. samorus (The Layman)
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Tuesday, 20. january 2009
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12:33
Superman, Messias, Heilsbringer: Die Erwartungen an Barack Obama sind nicht nur in Amerika immens hoch. Entsprechend
groß ist für den 44. US-Präsidenten aber auch die Fallhöhe.
Pünktlich um 12 Uhr Ortszeit (18 Uhr MEZ) wird Barack Obama an diesem Dienstag vor dem Westflügel des Kapitols ans Podium treten. Unter den Augen der Welt wird der 47-jährige Demokrat die Hand auf
eine Bibel des früheren US-Präsidenten Abraham Lincoln legen – des Mannes, der 1863 das Ende der Sklaverei verkündete – und den Amtseid auf die amerikanische Verfassung leisten. Mit einem Schlag
wird er alle Vollmachten von George W. Bush übernehmen – und damit auch all die ungelösten Probleme, Krisen und Konflikte, die ihm sein so ungeliebter Vorgänger im Oval Office hinterlässt.
Die historische Wahl des ersten Schwarzen in das höchste Amt der Vereinigten Staaten hat nicht nur beim Großteil der Amerikaner Erleichterung hervorgerufen und die tiefe Sehnsucht von Millionen von
Menschen nach einer besseren Zukunft offenbart. Der künftige Hausherr in der Pennsylvania Avenue 1600 soll die Welt vor der Klimakatastrophe retten, ihr zugleich Frieden schenken und darüber hinaus
einen wirtschaftlichen Aufschwung entfachen, der rund um den Globus spürbar ist. Sprich: Der Messias soll nicht weniger als den Weltuntergang stoppen.
„Größte Herausforderung unseres Lebens“
Obama ist sich der enormen Erwartungshaltung durchaus bewusst. Schon frühzeitig konterte er die ständigen Anspielungen auf sein Image als Superman – mit Humor. „Entgegen den Gerüchten, die Sie
gehört haben, bin ich nicht in einer Krippe zur Welt gekommen. Tatsächlich wurde ich auf Krypton geboren und wurde von meinem Vater Jor-el hierher geschickt, um den Planeten Erde zu retten.“ In der
Tat steht Superman Obama einer Reihe gewaltiger Probleme gegenüber, die er schon in der Wahlnacht als „die größte Herausforderung in unserem Leben“ beschrieb: „Zwei Kriege, der Planet in Gefahr,
die schlimmste Finanzkrise seit einem Jahrhundert.“
Eine seiner größten Aufgaben wird darin bestehen, das ramponierte Ansehen Amerikas in der Welt wiederherzustellen. Noch vor acht Jahren blickte die Welt auf der Suche nach Führung sehnsüchtig und
vertrauensvoll auf die USA. Unter George W. Bush entwickelte sich die Wirtschaftsmacht jedoch zu einem Abstiegskandidaten, der im Zuge der Finanzkrise von immer mächtigeren, sehr selbstbewusst
aufstrebenden Nationen wie China oder Indien überholt zu werden droht. Eng verknüpft mit der Behebung des amerikanischen Imageschadens ist der künftige Kriegskurs im Irak und in Afghanistan sowie
die Lösung des Nahostkonflikts.
„Change has come to America“, verkündete Obama stolz in der Wahlnacht: Der Wandel ist in Amerika angekommen. Elf Wochen später lautet das wenig überraschende Fazit seiner Übergangsamtszeit als
„President Elect“: Der Wechsel im Weißen Haus kommt, doch die Krisen und Probleme sind geblieben. Obama ist kein Superman, kein Magier oder Wunderheiler, dessen alleinige Ankunft in Washington die
Probleme zu mildern vermag.
Zwischen Bush-Phobie und Obama-Euphorie
Während die Bush-Phobie in den USA weiter keine Grenzen kennt, ist die anfängliche Obama-Euphorie schon wieder etwas verflogen. Unter dem Eindruck der aktuellen Krisenherde haben sich die
Erwartungen der Amerikaner verschoben. Im Wahlkampf dominierte noch eine enorme Aufbruchsstimmung: Angesichts der unzähligen Bush-Verfehlungen sollte Obama alles neu und anders machen. Jetzt
beherrschen aber die ökonomischen und globalen Ängste die Stimmung im Land. Dem künftigen US-Präsidenten werden nun eher konservative Tugenden abverlangt. Er soll Sicherheit vermitteln, die Nation
beruhigen, nicht zu viele Experimente wagen. Ein schmaler Grat.
An der Spitze der transatlantischen Agenda wechseln sich dagegen Weltwirtschaftskrise und Nahostkonflikt stetig ab. Zwar hat sich Obama bisher nicht eingehend zum israelischen Einmarsch in den
Gazastreifen geäußert. Der 44. US-Präsident deutete jedoch schon eine „schnelle und beharrliche“ Nahost-Initiative der „bestmöglichen Leute“ nach seiner Amtsübernahme an. Zudem hat er Bereitschaft
zu Gesprächen mit dem Iran erkennen lassen, den viele für den Schlüssel zum gesamten Nahost-Puzzle halten.
„Yes, we can“, lautete Obamas eingängiger Wahlslogan. Ja, wir schaffen das. Er hat im Kampf um das Weiße Haus neue Maßstäbe gesetzt, an denen er sich nun messen lassen muss. Er hat bewiesen, dass
er in der Lage ist, zu kämpfen und zu inspirieren, die Menschen mit seinem Charisma zu begeistern und mitzureißen. Er hat seinen Kritikern gezeigt, dass er ohne Rücksicht auf Parteigrenzen ein
schlagkräftiges, kompetentes Team zusammenstellen kann – sein engster Führungszirkel mit Außenministerin Hillary Clinton und dem weiter amtierenden Verteidigungsminister Robert Gates zeugt von
Pragmatismus und Weitsicht.
Denn eigentlich ist Barack Obama angesichts der Fülle an Problemen und der übergroßen Erwartungshaltung vom Tag seiner Amtsübernahme an zum Scheitern verurteilt. Doch er will nicht als Superman
gelten, sondern als Teil eines großen Ganzen. Er will die Probleme nicht alleine lösen, sondern im Team. Eine gute Ausgangsbasis.
aus focus.de
von s.g. samorus (The Layman)
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Tuesday, 20. january 2009
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Sozialminister verspricht baldige Mindestsicherung.
Wien. In Österreich leben nach wie vor etwa eine Million Menschen in Haushalten mit Einkommen unter der Armutsgefährdungsgrenze (893 Euro bei Einpersonenhaushalten). Gleichzeitig steigt
der Reichtum. Das Geldvermögen wurde in den letzten zehn Jahren auf fast 2,155 Milliarden Euro mehr als verdoppelt. 70.000 Dollar-Millionäre (plus 17 Prozent gegenüber 2003) gibt es in
Österreich.
Dies geht aus dem am Montag veröffentlichten zweiten Armuts- und Reichtumsbericht der Österreichischen Gesellschaft für Politikberatung und Politikentwicklung hervor. Steigend ist die Zahl jener
Menschen, die trotz eines Jobs armutsgefährdet sind, die sogenannten "working poor": Sie beträgt rund 230.000 (plus zwölf Prozent gegenüber 2003).
Die Armutsgefährdungsquote liegt seit Jahren konstant hoch zwischen 12 und 13 Prozent, erklärte Politikberater Andreas
Höferl in einer Pressekonferenz. Armut betrifft vor allem Arbeitslose, kinderreiche Familien, Alleinerzieher und Migranten. Eine Ursache für Armutsgefährdung ist auch der Anstieg atypischer
Beschäftigung. Nur noch 57 Prozent der Beschäftigten sind ganzjährig in Vollzeitbeschäftigung.
Sozialwissenschafter Emmerich Tálos kritisierte die Steuerpolitik, es gebe eine "Schieflage" im Steueraufkommen:
"Menschen mit weniger Einkommen zahlen die Umverteilung." Für Tálos ist die bedarfsorientierte Mindestsicherung "unumgänglich".
Sozialminister Rudolf Hundstorfer versprach, dass die Mindestsicherung "so rasch wie möglich" umgesetzt werden
soll.
aus wienerzeitung.at
von s.g. samorus (The Layman)
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